Ausbildung in buddhistischer Psychologie und Coaching

Ausbildung in buddhistischer Psychologie,
Coaching

Dauer: 2 Jahre, total 30 Mittwochabende ab 02.September 2020
Zeit: 19.30 - 21.30 Uhr
Kursort: Pro Senectute, zweiter Stock, Seefeldstrasse 94, Zürich
Preis: 2400 CHF (exkl. Lehrbücher)
AGB: Aus organisatorischen Gründen wird die Kursgebühr nach Beginn des Lehrgangs
nicht rückerstattet, Ratenzahler verpflichten sich die ganze Kursgebühr zu zahlen.
Kurstermine:
1. Semester 2020 / 2021:
02.September, 16.September, 14.Oktober, 28.Oktober, 11.November, 25.November, 09.Dezember,
2021: 24.Februar, 17.März, 31.März, 14.April, 28.April, 19.Mai, 02.Juni, 23.Juni
2. Semester 2021/ 2022:
18.August, 01.September, 22.September, 13.Oktober, 27.Oktober, 10.November, 24.November,
08.Dezember, 2022: 23.Februar, 09.März, 23.März, 13.April, 27.April, 25.Mai, 15.Juni

Sprache: Die Kurssprache ist Deutsch

Die Buddhistische-Psychologie geht zurück auf Buddha selbst. Sie ist ein Schatz der Menschheit. Sie ist das Studium des menschlichen Geistes und gilt als eine innere Wissenschaft. Die Einsicht in die Funktionsweise des eigenen Geistes ist notwendig, um unser Leiden zu überwinden um wirklich glücklich zu sein. Die Ursachen unseres unglücklich seins liegen nach der buddhistischen Psychologie in den sogenannten drei Geistesgiften - der Anhaftung, den Hass und die Unwissenheit. Der Weg zu einem glücklich seins ist die Überwindung, sowie der Schulung unseres Geistes in Achtsamkeit, Mitgefühl und Weisheit.
Die Darstellung der Phänomene nach den vier Buddhistischen Philosophischen Schulen, die Klassische Beschreibung des Geistes und seiner Funktionen nach der Lehre des Abhidharma, Lojong oder die Buddhistische Geistesschulung in Altruismus sowie die buddhistische Tantrische Lehre des feinstofflichen Körpers und Geistes sind die wichtigsten Quellen der Buddhistischen Psychologie.
Wir sind verstrickt in unsere fixen Denkmuster - dazu hilft die klare Buddhistische Philosophische Sichtweise. Wir wissen nicht wie unser Geist und Emotionen funktionieren - dazu hilft und die Lehre aus dem Abhidharma mit der inneren Landkarte des Bewusstseins und der Emotionen. Wir sind egozentrisch - dazu helfen die Lo Jong-Übungen. Wir beherrschen unsere innere feinstoffliche Wind-Energie und den inneren Essenz-Tropfen nicht, daher sind wir unglücklich und ungesund -dazu helfen die Übungen aus dem Buddhisten Tantrayana und die Praxis der Mantras.

Folgende Themen werden währende der Abende studiert:
- Die Bedeutung der Buddhanatur in jedem Wesen.
- Die Nachteile und Natur des Samsara oder des Daseinskreislaufes.
- Die Natur und Funktion des menschlichen Geistes nach Abhidharma
- Die relative und absolute Wirklichkeit der Phänomene nach den vier buddhistischen philosophischen Systeme.
- Die vier edlen Wahrheiten, die Erkenntnis fördert unser Verständnis über die Natur das Leiden und dessen Ursachen sowie die Möglichkeit der Linderung des Leides.
-Die Darstellung der 12 Glieder der Lebensrades, die hilft uns zu erkennen, wie die Unwissenheit das Ergreifen auslöst und dieses wiederum Verlangen und den Hass, somit die genauen Funktionsweise unserer Handlungen und deren Wirkung.
- Das richtige Umgang mit den störenden Gedanken und Emotionen in Einzelheiten.
- Der Umgang mit Schmerzen und Schmerzkörper
- Die Logik der Empathie und des Mitgefühls.
- Die innern Dämonen Nahrung geben, buddhistische kraftvolle Techniken zur Konfliktlösung.
- Die Praxis mit Gyulü oder Illusorischen Körper nach der Buddhistischen
Lehre gegen negative Selbstwertgefühl.
- Die Powa Praxis mit Buddha Amitabha für den richtigen Umgang mit dem Tod.

Informationen zur Ausbildung
Die Ausbildung erfolgt durch Vorträge, Gruppenarbeit und Meditation. Vom Kurs wird Audioaufnehme erstellt und online für die TN zur Verfügung gestellt. Am Schluss findet eine Prüfung mit Abschluss Zertifikat statt. Die Ausbildung kann für die eigene spirituelle Praxis ebenso wie zum Nutzen für andere dienen.

Bücher
1) Das Herz von Buddhas Lehre, Thich Nhat Hanh
2) Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen, Matthias Ennenbach
3) Meditieren, Freundschaft schließen mit sich selbst, Pema Chödrön
4) Das tibetische Buch vom Leben und Sterben( Sogyal Rinpoche)
5) Boddhisattva Charya Avatara, Shantideva